Das Jahrhundert der großen Kriege

Der Ehemaligenverein des HLG lädt zu einem interessanten Abend ein

Zwei Weltkriege in nur 21 Jahren… Wie kam es dazu, welche Folgen hatten sie und wie veränderte sich die Gesellschaft im vergangenen Jahrhundert? Und wie können diese Ereignisse noch heute aufgearbeitet werden?

Das HLG gedenkt mit einer Veranstaltung

am 26. November 2014, 17.30 Uhr,

der Weltkriege, die den Verlauf der Geschichte des vergangenen Jahrhunderts kennzeichnen.

Babette Radtke und Friederike Oeschger – beide geb. Mossdorf, Schwestern und ehemalige Abiturientinnen des HLG – lesen, begleitet von einer Präsentation historischer Fotos, aus ihrem soeben bei Hoffmann und Campe erschienenen Buch „Die Mossdorfs – Schicksal einer Berliner Familie im 20. Jahrhundert“:

Die Mossdorfs HoCa Titel

Neunzig Jahre war die Familie Mossdorf in der Prinzregentenstraße 83 in Berlin-Wilmersdorf zu Hause. Friederike und Babette finden nach dem Tod der Tante im ehemaligen Mädchenzimmer ein ganzes Archiv: zahllose Briefe, Fotoalben und Tagebücher.

Die Familiendokumente der Mossdorfs zeugen vom großen Weltgeschehen genauso wie von alltäglichen Ereignissen. Da stehen die turbulenten Jahre der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts im Mittelpunkt – Jahre als Pennäler, an die sich Großvater Otto erinnert, Jahre, in denen er als preußischer Offizier im Ersten Weltkrieg in Kriegsgefangenschaft gerät, mehrere Jahre, die er in Ostsibirien verbringt und Jahre nach dem Krieg, in denen er ‚seinen’ Kaiser im holländischen Exil besucht. Im Zweiten Weltkrieg ist das Haus der Mossdorfs in der Prinzregentenstraße 83 weitgehend von Bombenschäden verschont geblieben. So konnten Dokumente, Tagebücher und Briefe über die Zeit gerettet werden – aus ihnen ergibt sich ein einzigartiges Bild des 20. Jahrhunderts aus Sicht einer gutbürgerlichen Berliner Familie.

„Aus der Familiengeschichte ist ein Stück Zeitgeschichte geworden.“ (Arno Surminski)

im westen nichts neues creative gamingAber auch die Schüler/innen der heutigen 10. Klassen haben sich mit dem ersten Weltkrieg anhand von E. M. Remarques „Im Westen nichts Neues“ auseinandergesetzt; sie haben mit den medialen Möglichkeiten die historischen Ereignisse in die digitale Welt von heute projiziert. So entstanden drei von der Bürgerstiftung Hamburg ausgezeichnete Kurzfilme, die sie an diesem Abend vorstellen.

 

Der Eintritt ist kostenlos; der Ehemaligenverein freut sich aber über eine Spende!

 

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