Klassenfahrt aus einer anderen Perspektive – mein Erlebnisse auf Sylt als Patin einer 5. Klasse

5c: Wassilissa Hünemörder und Victoria Oelrichs

Die Syltreise in Jahrgang 5 ist seit vielen Jahren Tradition und gehört zum HLG wie unser Türmchen oder die Helene Lange Büste im Foyer. Für 5 Tage fährt der gesamte Jahrgang ins „unser“ Landschulheim in Wenningstedt, mit den Klassenlehrer/innen der jeweiligen Klassen und deren Paten.

Wir, die Paten, sind alle aus dem 10. Jahrgang und haben ein Jahr Mediation gehabt, wo wir Streit schlichten gelernt haben und die verschiedenen Elemente der Kommunikation kennengelernt haben. Vor der Klassenreise waren wir schon mehrfach in „unseren“ 5. Klassen, z.B. bei der Einschulung, dem Kennlernnachmittag und einigen Klassenräten.

Am Montag, dem 17. September hieß es dann endlich: Abfahrt nach Sylt! Schon an dem Bahnhof gab es ein riesiges Durcheinander, 3 Klassen aus unserer Schule und nochmal genauso viele Klassen aus einer anderen Schule, da war es nicht so leicht seine Klasse zu finden, aber letztendlich saß meine gesamte Klasse in dem Zug und dort fingen die „Kleinen“ quasi sofort an zu fragen „Wann sind wir da?“. Die Antwort lautete für die nächsten 3 Stunden „Bald.“ Und irgendwann war dann die Antwort „In 10 Minuten.“, tatsächlich- wir waren auf Sylt. Nach einer kurzen Busfahrt kamen wir dann in dem frisch renovierten Landschulheim an und packten erstmal aus, dann haben die „Kleinen“ den Ort erkundet.

Abends haben wir mit der ganzen Klasse gesungen und „Die Werwölfe von Düsterland“ gespielt, ein extrem beliebtes Gesellschaftsspiel was alle Paten andauernd mit „ihren“ 5.Klässlern gespielt haben. Nachdem wir die Kinder um 22 Uhr ins Bett gebracht haben, hieß es auch bald danach für uns Paten „Gute Nacht“, da wir die Kinder schon um 7 Uhr wecken mussten.

Die nächsten Tage bestanden alle aus vielen Ausflügen, inklusive der nahezu legendären Wattwanderung, vielen Stunden am Strand und dem immer wieder gleichen Satz „Bitte seid einmal leise“.

Das Highlight der Klassenreise war aber auf jeden Fall die Disco am Donnerstagabend, an dem Lehrer, Paten und 5.Klässler/innen zusammen getanzt und gesungen haben. Zu unseren Aufgaben gehörten das Begleiten der Ausflüge, beim Vorbereiten der Aktivitäten helfen, aufräumen; aber wir waren auch als Streitschlichter/in tätig, als Schiedsrichter/in, als Aufsichtsperson der Verletzten, die auf Ausflügen im Landschulheim zurück bleiben mussten und teilweise auch als Leiter/in der Gruppe, wenn die Lehre/innen gerade mal nicht konnten.

Für uns Paten war Sylt eine neue und unheimliche schöne Erfahrung, auch wenn es teilweise echt anstrengend war. Ich persönlich habe auf jeden Fall miterlebt wie anstrengend es ist eine Klasse zur Ruhe zu bringen und 28 Kinder unverletzt von A nach B zu bringen und werde daran auf jeden Fall in Zukunft denken, wenn meine Lehrer uns ermahnen leise zu sein. Ich hatte auch eine wunderbare Zeit mit den anderen Paten, vor allem bei unseren Strandspaziergängen in unserer Freizeit und dem abendlichen Nudel essen.

Freitagabend war dann gespenstig still, aber das Gute war: am Sonntag ging es gleich weiter! Meine 5. Klasse war geschlossen im Musical, mit Lehrer/in und den beiden Paten.

Victoria Oelrichs, 10a

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