Kunst

Hier ist Kreativität gefragt!

Im Fach Kunst wird gezeichnet, gemalt, geklebt, gebaut und vieles mehr. Die Ergebnisse sind farbige Bilder, Collagen, kleine Plastiken oder Modelle. Handwerkliche Tätigkeiten werden geübt und gelernt. Dabei haben die Schüler/innen Gelegenheit eigene Ideen umzusetzen, die sie in der Auseinandersetzung mit Themen und Fragen entwickeln.

Kunst in der Beobachtungsstufe:

Beispiel 1: Wie stabilisieren wir den einzig tragenden Stamm eines Baumhauses – ohne Kleber? Beim Bau eines Modells für ein Baumhaus in Klasse 5 erfahren die Schüler/innen den Zusammenhang von Gestaltung und Statik.

Beispiel 2: Wie sieht MEIN Paradies aus? In Klasse 6 wird durch die Betrachtung von Bildbeispielen aus der Kunst die eigene Arbeit mit Pinsel, Buntstift und Kleber (Mischtechnik) im Großformat angeregt. Wie stellten Künstler/innen zu unterschiedlichen Zeiten IHR Paradies dar? Traditionen und Veränderungen werden bei der Beschäftigung mit der Kunstgeschichte deutlich und bewusst.

Im Wahlpflichtbereich der Klassen 8 bis 10 werden Schwerpunkte angeboten aus den Bereichen Bildende Kunst (z.B. Malen mit Acryl), Alltagskultur (Werbung und Design, z.B. einen Alltagsgegenstand in etwas Anderes, Neues umwandeln) und Medien (Film und Fotografie, z.B. Fotos zum Thema „Berufswunsch“ inszenieren und bearbeiten oder Handyfilme drehen im Stadtteil drehen).

In der Oberstufe wird in jedem Semester zu einem Schwerpunktthema theoretisch und praktisch gearbeitet. Solche Themen sind momentan im Ästhetischen Profil z.B. „Körperkulturen“ (Porträts werden analysiert, gezeichnet, gemalt, collagiert, fotografiert und Kostümobjekte werden gebaut und in einer Performance präsentiert) sowie „Bild-Wort Konzepte“ (z.B. Kommunikationsdesign, Street Art), „Raummodelle“ (Architektur, Rauminstallation) und Netzwerke (u.a. Film).


Bei den archtektonischen Ideen ging es um die Bebauung des dreieckigen Geländes rechts neben der Elbphilharmonie

Architektur-Präsentation von S3 bzw. S4:

Die Schüler/innen aus dem S3 bzw. S4 haben für ihre Semesterarbeit zum Thema ‚Architektur‘ das neue Stadtviertel Hafen City erforscht, sich mit der phantastischen Konstruktion der Elbphilharmonie beschäftigt und eigene Visionen zu einem Nachbargebäude des Konzerthauses entwickelt… und ihre Arbeiten einer Jury und ihren Mitschüler/innen präsentiert.

Dies waren die Vorgaben für die Jury, der Frau Papies, Herr Dr. Mattlinger, Angelika Blütener und die Architektin Birgit Bredenow angehörten:

Für die Spitze des Strandkais in der Hafencity Hamburg war ein Museum für zeitgenössische, junge Kunst zu gestalten, das sich sowohl in die moderne und historische Architektur der Umgebung einfügt und neben der Elbphilharmonie eine eigenständige Position behauptet, ohne in Konkurrenz zu treten. Ein Modell des Architekturentwurfs im Maßstab 1:100 oder 1:200 sowie Entwurfszeichnungen waren gefordert.

In der Auseinandersetzung mit verschiedenen modernen Museumsbauten galt es zu entscheiden, ob der Bau vor allem der Ausstellung von Kunst dienen soll und sich insofern dieser Nutzung unterordnen, oder selbst ein Kunstwerk darstellen soll, dessen Funktion sich in besonderer Weise in seiner Form und Materialwahl oder Konstruktion äußert.

Mögliche Kriterien zur Findung der zwei besten Entwürfe konnten sein:

– Anschaulichkeit des Modells (und der Zeichnungen)

– überzeugende Präsentation und Erläuterung der Idee und des eigenen Konzepts

– vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für unterschiedliche Ausstellungskonzepte, “Eventcharakter“ eines Museums

– Orientierung für Besucher, Anwohner, Spaziergänger

– phantasievolles Aufgreifen von Formen, Konstruktionen und/oder Materialien der Umgebung

– Architektonische Formensprache, z.B. durch Gliederung von Fassade und/oder Baukörper/n, durch Proportion auch zur Umgebung

– Berücksichtigung von Nutzungsmöglichkeiten des Kaigeländes

– Lage/Sicht auf Wasser, Hafen, Elbphilharmonie

Dies waren die Gewinnerentwürfe von:

Ginger Billows und Klara Kamphues

Elisa Penth und Josefine Poels

Delphine Zacharias und Elena Perez

 

….eine lobende Erwähnung erhielten außerdem:

Luka Borgerding und Noah Guerro Lorenzen

Gabriele Hatting


 

Das Bildzitat ist eine hohe Kunst in der Kunst!

CDFMonetSchülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs haben sich zunächst über die genaue Bildbetrachtung und Analyse der Bildoriginale von Francis Bacon, Claude Monet, Caspar David Friedrich und anderen herangetastet, um sie dann in eigenen Interpretationen zu zitieren. Dass das Ganze mit Ölfarben auf Leinwände gebracht wurde, war nochmals eine ganz neue Erfahrung.

Bacon

 


 

Profil „Projekt der Moderne“

Im 4.Semester haben sich die SchülerInnen des Profils „Projekt der Moderne“ der aktuellen Situation der Flüchtlinge in Hamburg im Rahmen eines fiktiven Wettbewerbs gewidmet.

„Es soll ein Denkmal oder Mahnmal in dem Projekt der Kulturbehörde der Stadt Hamburg erstellt werden, welches in der Zukunft in besonderer Weise die Menschen an die momentane Flüchtlingssituation in Hamburg erinnern bz. ermahnen soll.“

JasperJustus fotoDie beiden hier gezeigten Präsentationen geben einen kleinen Einblick in die bewegenden Gedanken und Vorstellungen der SchülerInnen. Vielleicht ein Anreiz, dass hierüber in Hamburg in späterer Zukunft wirklich einmal konkret nachgedacht wird?!

JasperJustus

Isabelle_spuren

 


 

Ausstellungsstücke der Kunst vom Tag der offenen Tür 2016

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