Netzwerk

UNESCO-Netzwerk

Das Helene Lange Gymnasium ist die älteste UNESCO-Projektschule (ups) in Deutschland und arbeitet hierzulande mit mehr als 210 UNESCO-Projektschulen in einem Netzwerk zur kulturellen Bildung und für eine Kultur des Friedens zusammen.

Ob Grundschule oder Berufsbildende Schule, Gymnasium oder progressiver Schulversuch, staatliche Regelschule oder Privatschule – jeder Schultyp des deutschen Bildungssystems ist als UNESCO-Projektschule vertreten. Weltweit sind rund 9000 Schulen in über 180 Ländern Mitglied im Schulnetzwerk der UNESCO.

Die Voraussetzung für die Anerkennung als ups ist die Verpflichtung zur kontinuierlichen Mitarbeit im UNESCO-Schulnetz. Die Schule muss glaubhaft machen, dass sie das Ziel der UNESCO – nämlich die Erziehung zur internationalen Verständigung und Zusammenarbeit – in all ihren schulischen und außerschulischen Bereichen aktiv unterstützt. Für jedes Bundesland gibt es eine/n Regionalkoordinator/in und für die deutschen UNESCO-Projektschulen einen Bundeskoordinator in Berlin.

Jedes Jahr findet im September die Jahrestagung/Fachtagung der UNESCO-Projektschulen statt. Zusätzlich treffen sich die Schulkoordinator/innen regelmäßig auf regionaler Ebene.Die thematische Ausgestaltung der Tagung und der Treffen erfolgt unter folgenden Gesichtspunkten:

  • Allgemeine Vorgabe durch das internationale Netzwerk der UNESCO-Projektschulen (ASPnet)
  • Themen der UNESCO-Kommission
  • Aktuelle regionale Themen in Absprache mit dem/r Regionalkoordinator/in

UNESCO-Koordination am Helene Lange Gymnasium:

Jörn Serbser (kommissarisch)

joern.serbser(at)hlg.hamburg.de

Link zu den ups-Schulen: http://www.unesco.de/bildung/ups.html


Jahrestagungen/Fachtagungen und Regionaltreffen

Die deutschen UNESCO-Projektschulen gehören zum Schulnetz der UNESCO mit derzeit ca. 9000 Schulen weltweit. Sie widmen sich im Sinne der Zielsetzungen der UNESCO der Menschenrechts-, Demokratie- und Friedenserziehung, dem interkulturellen sowie globalen Lernen und einer Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Zentrale Bedeutung für die Arbeit in den Schulen haben Begegnungen und Projekte von Jugendlichen und Lehrenden auf nationaler und internationaler Ebene sowie Kooperationen mit gesellschaftlichen Akteuren. Die wichtigste Veranstaltung in diesem Zusammenhang ist die Jahrestagung/Fachtagung, an der etwa 200 Personen – meist Lehrkräfte, aber auch Schüler/innen – aus dem gesamten Bundesgebiet sowie internationale Gäste teilnehmen.

Für jede Jahrestagung/Fachtagung wird ein inhaltlicher Schwerpunkt festgelegt. Die Jahrestagung/Fachtagung ist eine Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte, vermittelt den teilnehmenden Schüler/innen Informationen und Problembewusstsein und ist gleichzeitig ein Forum des Austausches und gemeinsamer Planung in Bezug auf die Arbeit der UNESCO-Projektschulen in den nächsten Jahren. In diesen Austausch werden auch Koordinator/innen des UNESCO-Schulnetzes im Ausland einbezogen. Es sind Grundsatzreferate vorgesehen. Der Schwerpunkt der Jahrestagung/Fachtagung liegt aber auf den Arbeitsgruppen. Ziel ist es, auf der Basis bereits gewonnener Erfahrungen konkrete Konzepte für die Arbeit in den Schulen in Kooperation mit Experten zu diskutieren, zu optimieren bzw. zu erstellen.

Die Ergebnisse werden im Newsletter der UNESCO-Projektschulen veröffentlicht und somit nicht nur allen Schulen des UNESCO-Schulnetzwerkes in Deutschland zur Verfügung gestellt, sondern auch Schulen außerhalb des Netzwerkes und Multiplikatoren in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Die Aufsätze, Unterrichtseinheiten und Projektbeschreibungen werden außerdem über die Homepage der UNESCO-Projektschulen allgemein zugänglich sein.

Durch diese Maßnahmen und darüber hinaus durch Kooperationsbeziehungen der UNESCO-Projektschulen mit Bildungseinrichtungen außerhalb des Netzwerkes werden die Ergebnisse der Jahrestagung/Fachtagung verbreitet und zu einem wirksamen innovativen Impuls im Bildungssystem. Eine Evaluation der Veranstaltung wird im Rahmen dem anschließenden Treffen der Regionalkoordinator/innen der UNESCO-Projektschulen und ihrer Ansprechpartner/innen in den Kultusministerien und mit Hilfe eines Fragebogens für die Tagungsteilnehmer/innen durchgeführt.


Kooperationspartner

Der UNESCO-Bereich arbeitet mit zahlreichen außerschulischen Partnern zusammen. Hier eine Auswahl:

LI Hamburg: http://li.hamburg.de/klimaschule/

Bildung für Nachhaltige Entwicklung: www.bne-portal.de

Globales Lernen (in Hamburg): www.globales-lernen.de

Globales Lernen (allgemein): http://www.globaleslernen.de/de

HHBA: www.hamburger-bildungsagenda.de

http://bildungsserver.hamburg.de/globales-lernen/

http://www.hamburg.de/nachhaltigkeitlernen/

Zentrum für Schulbiologie (ZSU): http://li.hamburg.de/zsu/

Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation e.V. (ikm): www.ikm-hamburg.de

Peace Brigades International (pbi): https://pbideutschland.de/

Amnesty International (ai): https://www.amnesty.de/

Jugend debattiert: https://www.jugend-debattiert.de/

Tagesaufenthaltsstätte für Wohnungslose (TAS Bundesstraße): Tagesaufenthaltsstaette-TAS

Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage (SoR/SmC): http://www.schule-ohne-rassismus.org/

Open school: www.openschool21.de

Ökomarkt: www.oekomarkt-hamburg.de

Haus Rissen (Model United Nations): http://www.hausrissen.org/veranstaltungen/jugendbildung.html

Leitlinien der UNESCO-Projektschulen: ups Leitlinien

Newsletter der deutschen UNESCO-Projektschulen: http://www.unesco.de/infothek/newsletter.html

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