„Auferstehen heute“

Unter diesem Titel fand am 7. Mai im Hamburger TONALi SAAL ein besonderer Salonabend statt: Gespräch und Musik traten miteinander in Dialog. Ava Friedrich, Nuria Neubauer und Maxim Anochim (alle S2) sprachen mit dem 90-jährigen Holocaust-Überlebenden Manfred Eisner.

Wie finden wir nach Krisen, Brüchen und Spaltung wieder zu uns? Wie können wir einer Welt voll von Gewalt begegnen? Wie können Haltung, Kultur und gesellschaftliches Engagement zur „Reparatur einer Welt“ (Tikkun Olam) beitragen? Und: Wie können wir voneinander lernen? Diesen Fragen gingen die vier in einem lebendigen Generationengespräch nach.  

Eingerahmt wurde dieses Gespräch vom Jewish Chamber Orchestra – mit dem wir mittlerweile eine kontinuierliche Kooperation pflegen – zusammen mit dem israelischen Komponisten Shaul Bustan. Inspiriert von Gustav Mahlers Auferstehungssymphonie übersetzten sie das Auferstehungsmotiv in unsere Gegenwart – jazzig angehaucht, mit jüdischem Bezug.

Bevor das letzte Stück den Abend in ausgelassener Partystimmung zu Ende gehen ließ, kam auch das (vorwiegend ältere) Publikum zu Wort. Immer wieder galt es dem Engagement unserer drei Schüler/innen. Angesichts ihres Mutes und ihrer Souveränität übergeben wir gern unsere Zukunft in ihre Hände. Es war ein toller Abend.

Christina Pareigis

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