Brücke zwischen Wirtschaft und Schule – Phase 1

Hat Axel Springer die richtige Strategie? Eimsbütteler Schüler fühlen digitalen Großunternehmen auf den Zahn

foto-25-11-16-17-40-50Was ist eine Gewinn-und-Verlust-Rechnung? Wer erhält Dividenden? Wie liest man Bilanzen oder Geschäftsberichte und was verbirgt sich hinter den Zahlen? Welche Geschäftsmodelle führen ein Unternehmen zum Erfolg?

Diese Fragen standen für Schülerinnen und Schüler der Eimsbütteler Gymnasien Helene Lange und Kaiser-Friedrich-Ufer in den vergangenen Wochen auf dem Stundenplan. Bei business@school, der Bildungsinitiative der Unternehmensberatung The Boston Consulting Group (BCG), lernen sie im Schulalltag Schritt für Schritt wirtschaftliche Zusammenhänge kennen. Als erste Hausaufgabe haben die Schüler/innen Großunternehmen mit digitalem Geschäftsmodell mit Fokus auf Unternehmensstruktur, Markt und Wettbewerb sowie deren Geschäftsstrategie detailliert analysiert. „Axel Springer SE“, „HolidayCheck AG“ und „ProSiebenSat.1 Media“ mussten sich im Rahmen dieser Projektphase von den Schüler/innen auf den Zahn fühlen lassen. Ihre Ergebnisse stellten sie am 25. November 2016 in der Aula des Helene Lange Gymnasiums einer Fachjury aus Wirtschaftsvertretern und Lehrkräften zum Abschluss der ersten Projektphase vor.

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Brücke zwischen Wirtschaft und Schule

„Es geht nicht darum, Geschäftsberichte abzutippen und in eine Präsentation zu packen“, betont Arne Herbst, business@school-Projektleiter am Helene Lange Gymnasium.

„Die Schüler/innen lernen vor allem, was die unterschiedlichen Unternehmenszahlen bedeuten. Sie sollen die Informationen kritisch hinterfragen und mit Presseberichten und Wettbewerbern vergleichen. Wirtschaft gehört zum Alltag, und darauf möchten wir unsere Schüler/innen gut vorbereiten“,

so der Lehrer.

Erfahrungen für das Leben nach der Schule sammeln

foto-25-11-16-17-41-17Aber bei der Bildungsinitiative geht es nicht nur um Verständnis für Wirtschaftsfragen. Durch ihre Teilnahme lernen die Jugendlichen auch, strukturiert im Team zu arbeiten, sich gut zu organisieren und Eigeninitiative zu entwickeln. „Natürlich waren wir vor unserer Präsentation sehr aufgeregt und hatten großen Respekt vor den Juryfragen – aber als wir es geschafft hatten, waren wir stolz“, so Johanna Ahsbar, 17, die mit ihrem Team Sieger des Abends wurde. Die Jury zeigte sich von den Präsentationen begeistert: „Alle Schülerteams haben gründlich recherchiert und ihre Ergebnisse sehr souverän vorgestellt“, lautete das einstimmige Fazit.

Die Schülerinnen und Schüler wurden bei der Vorbereitung ihrer Präsentationen von Vertretern des Hamburger Otto-Konzerns und BCG-Coaches unterstützt. In den nächsten Wochen geht das Projekt in die zweite Phase: Nun analysieren die Schülerteams auf Basis ihrer Kenntnisse ein Kleinunternehmen in ihrer Region.

Arne Herbst

Projektleiter business@school

 

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