Amnesty International – Ein Briefmarathon

„15-Jährige verschleppt und verschwunden“, „Auf Demonstration für Frauenrechte angeschossen“, „Lebenslänglich für friedlichen Protest“– das sind Beispiele für Menschen, die zu Unrecht verurteilt wurden und für die sich die Menschenrechtsorganisation Amnesty International einsetzt. Fortwährend erleiden Menschen Unrecht und kontinuierlich versucht Amnesty International ihnen zu helfen. Zum Beispiel, indem sie Petitionen in Form von Briefen entwirft und diese an Schulen in der ganzen Welt verteilt. Die unterschriebenen Petitionen werden anschließend an die Regierungen und Botschaften der entsprechenden Länder geschickt, um diese dadurch in Bedrängnis zu bringen.

Eine Woche dauerte der sogenannte Briefmarathon an unserer Schule, bei dem Schüler/innen und Lehrer/innen die Möglichkeit hatten, an der internationalen Aktion teilzunehmen. Organisiert wurde der Marathon von uns, einer Schülergruppe aus dem IB-Profil. Neben der Planung waren wir auch für den Stand, an dem sich Interessenten informieren konnten und an dem wir Unterschriften sammelten, verantwortlich. Viele Schüler/innen zeigten ein großes Interesse am Projekt und unterschrieben motiviert gleich mehrere Briefe.

Am Ende der Woche konnten wir, dank des Engagements vieler Schüler/innen und Lehrer/innen, mehrere Stapel an Briefen sortieren. Diese gehen jetzt mit großer Hoffnung an die diversen Regierungen. Wir werden die Aktion und das Schicksal der betroffenen Menschen mit Sicherheit weiterverfolgen.

Mia Koerber, Calvin Kim und Lorena Gstrein / Amnesty Projektgruppe

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