Weihnachtspakete für die Tagesaufenthaltsstätte (TAS)

Auch 2017 haben wir, eine Gruppe von Schüler/innen des Profils „International Baccalaureate”, im Rahmen unseres CAS-Gruppenprojekts zusammen mit der Tagesaufenthaltsstätte Eimsbüttel in der Bundesstraße (TAS) ein Projekt fortgeführt, bei dem wir Pakete für Wohnungslose zusammengestellt und die sie dann an Weihnachten übergeben haben.

Der erste Schritt in diesem Prozess war das erste Treffen mit unserem Ansprechpartner von der TAS, Herrn Martiny. Dieser gab uns dann eine Liste mit Artikeln, die sich in den letzten Jahren als nützlich erwiesen hatten, und wies uns darauf hin, dass alle Pakete vom Inhalt her identisch sein mussten, um Streitigkeiten auszuschließen. Als Nächstes stand die Finanzierung an. Da wir den Großteil unseres Geldes von den Einnahmen des jährlichen HLG-Weihnachtsbasars erhielten, halfen wir dort bei der Organisation mit, hauptsächlich beim Abspülen des Geschirrs. Auch wenn das nicht unbedingt eine Arbeit ist, bei der man Freude schreiend die Arme in die Luft reißt, war die Stimmung größtenteils locker, was zumindest teilweise an dem Gedanken lag, dies für einen guten Zweck zu tun.

Nachdem wir den Betrag in Höhe von 1.800 Euro erhielten, begann die erste wirkliche Herausforderung, nämlich das Rechnen, Recherchieren und Anfragen von Artikeln und Spenden. Eine vorläufige Rechnung zeigte uns, wie sehr wir die Masse von 140 Paketen unterschätzt hatten, denn trotz der von uns als mehr als ausreichend angesehenen Summe ergab sich ein Betrag von weniger als einem Euro pro Produkt. Da wir Qualität gewährleisten wollten, begannen wir, nach günstigen Angeboten und insbesondere nach Spenden zu suchen. Von den vielen Unternehmen, bei denen wir anfragten, beteiligte sich nur Budnikowsky mit einer Spende, bestehend aus Zahnbürsten und Duschgel, die uns sehr willkommen kam. Nachdem wir insbesondere Bekleidung in großen Mengen online bestellt hatten, entschlossen wir uns zu einem gemeinsamen Einkauf in der Metro. Dieser stellte sich auch als problematischer als ursprünglich gedacht heraus. Von Bestands- bis Logistikproblemen blieb uns nichts erspart.

Trotz allem hatten wir auch dort sehr viel Spaß, auch wenn wir ein wenig traurig waren, dass die Schokolade nicht für uns bestimmt war. Wir konnten ohne großen Aufwand die Waren besorgen. Diesen Einkauf luden wir am selben Tag noch in der TAS aus, wo wir ihn glücklicherweise lagern konnten. In der folgenden Woche packten wir in zwei Sessions alle 140 Pakete, denen wir neben den ursprünglichen Gegenständen auch noch selbstgebastelte Weihnachtskarten der Grundschule Arnkielstraße (auch eine UNESCO-Projektschule) hinzufügten.
Alles in Allem kann man sagen, dass die Durchführung des Projektes toll, wenn auch anstrengend war.

Don Duve, IB-Profil (S3)

Eindrücke vom Packen der Geschenketüten für die TAS:

 

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